06. November 2025 | Kategorie "Heizung" Als Hauseigentümer mit Gasheizung stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Investieren Sie jetzt in eine Wärmepumpe oder warten Sie ab? Wärmepumpen nutzen Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser und können dadurch aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme bereitstellen. Je nach Anlage und Betriebsbedingungen können Wärmepumpen aus 1 kWh Strom etwa 3 bis 4 kWh Wärme bereitstellen. Die Wärmepumpe nutzt Umgebungsenergie aus Luft, Erde oder Wasser und stellt mithilfe elektrischer Energie Wärme für das Gebäude bereit. Ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist, hängt von den jeweils geltenden Förderbedingungen ab. Inhaltsverzeichnis☰ MenüHeizkosten und Fördermöglichkeiten prüfenWer jetzt entscheidet, profitiert mehrfachHäufige Einwände – unsere AntwortenPasst die Wärmepumpe zu Ihrem Haus?Förderung für den HeizungstauschSo läuft Ihr Umstieg mit den REISSER Fachhandwerkern – Schritt für SchrittJetzt die Weichen stellen – warum Timing zähltHeizkosten und Fördermöglichkeiten prüfen Beim Austausch einer Gasheizung gegen eine Wärmepumpe können staatliche Fördermöglichkeiten bestehen. Welche Förderung möglich ist und wie sich die Heizkosten entwickeln, hängt von den individuellen Voraussetzungen, dem Gebäude und der Auslegung der Anlage ab. Wer jetzt entscheidet, profitiert mehrfach Einflussfaktoren auf die Effizienz: Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt unter anderem von der erforderlichen Vorlauftemperatur, der Auslegung der Anlage und den Eigenschaften des Gebäudes ab. Fördermöglichkeiten: Für den Einbau einer Wärmepumpe können staatliche Zuschüsse zur Verfügung stehen. Höhe und Voraussetzungen richten sich nach den jeweils geltenden Förderbedingungen. Aktuelle Förderbedingungen: Informationen zur Heizungsförderung finden Sie direkt bei der KfW. Heizsystem modernisieren: Der Austausch einer Gasheizung kann die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes verändern. Die konkrete Bewertung hängt vom Gebäude und der gewählten technischen Lösung ab. Weniger Abhängigkeit von Gas: Wärmepumpen nutzen Wärme aus der Umgebung und benötigen für ihren Betrieb elektrische Energie. Förderung sichern & beraten lassen Häufige Einwände – unsere Antworten „Mein Altbau hat Heizkörper – geht das?“ Ja. Entscheidend ist die benötigte Vorlauftemperatur bei -10 °C. Viele Bestände liegen nach Abgleich und kleinen Maßnahmen bei 45–55 °C – ideal für aktuelle Geräte. „Wärmepumpen sind im Winter zu schwach.“ Moderne Geräte liefern auch bei zweistelligen Minusgraden verlässlich Wärme. Bei sehr schlechten Tagen hilft ein elektrischer Heizstab kurzzeitig – der Anteil an den Jahreskosten bleibt klein. „Die Förderung ist kompliziert.“ Ihr Fachhandwerker kann Sie bei der Planung sowie bei Fragen zu Fördermöglichkeiten und erforderlichen Unterlagen unterstützen. Welche Förderung tatsächlich gewährt wird, hängt von den jeweiligen Fördervoraussetzungen ab. „Lautstärke?“ Die Geräuschentwicklung hängt unter anderem vom jeweiligen Gerät, Betriebszustand und Aufstellort ab. Eine sorgfältige Planung und Aufstellung kann dazu beitragen, die Schallbelastung zu reduzieren. Jetzt Förderung checken Passt die Wärmepumpe zu Ihrem Haus? Ja – in den meisten Fällen! Auch im Altbau mit Radiatoren ist der Umstieg möglich. Oft genügen kleine Optimierungen: Hydraulischer Abgleich Größere Heizkörper in einzelnen Räumen Verbesserte Dämmung (z. B. Kellerdecke, Dachboden) Entscheidend sind: Heizlast & Vorlauftemperatur: Je niedriger, desto besser. Oft reicht eine Systemoptimierung (Hydraulischer Abgleich, größere Heizkörper in Einzelräumen, Vorlauftemperaturen senken). Gebäudehülle: Dichtungen, Heizkurve, ggf. kleine Dämm-Quickwins (Kellerdecke, Dachboden). Eine Vollsanierung ist nicht zwingend nötig. Stromanschluss: 3-Phasen-Anschluss meist vorhanden; ggf. kleine Anpassungen durch den Elektriker. Gut zu wissen: Luft/Wasser-Wärmepumpen funktionieren in Bestandsgebäuden hervorragend – Erdsonden oder Grundwasser sind Premiumlösungen, wenn Platz/Genehmigungen vorhanden sind. Bonus: Je nach Wärmepumpensystem und Wärmeverteilung kann die Anlage im Sommer auch zur Kühlung eingesetzt werden. Förderung für den Heizungstausch Für den Einbau einer Wärmepumpe können staatliche Zuschüsse zur Verfügung stehen. Die KfW-Heizungsförderung für Privatpersonen sieht derzeit eine Grundförderung von 30 % vor. Abhängig von den persönlichen Voraussetzungen können zusätzliche Boni hinzukommen. Der Gesamtfördersatz ist grundsätzlich auf 70 % begrenzt; für bestimmte selbstnutzende Eigentümer mit entsprechendem Haushaltseinkommen sind bis zu 80 % möglich. Die Förderbedingungen und Förderhöchstbeträge können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Antragstellung die aktuell geltenden Bedingungen der KfW. Unser Service: Unsere Handwerkspartner führen Sie durch den Förder-Dschungel und können Sie zu den erforderlichen Unterlagen für die Förderung informieren.. So läuft Ihr Umstieg mit den REISSER Fachhandwerkern – Schritt für Schritt Erstberatung durch unsere Handwerkspartner: Kurzcheck Gebäude, Wärmebedarf, mögliche Systeme, Förderung. Vor-Ort-Check & Heizlast: Datenaufnahme, Vorlauftemperaturen messen, Radiatoren prüfen, Schall-/Aufstellkonzept. Festes Angebot & Förderstrategie: Gerätevorschlag, Nebenarbeiten, Zeitplan, Zuschuss-/Kreditoptionen. Förderantrag & Netzprüfung: Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit Fördervorbehalt abschließen, Förderantrag vor Beginn der Arbeiten stellen und gegebenenfalls notwendige Anpassungen an der Elektrik einplanen. Installation & Inbetriebnahme: Ausbau Gasgerät, Einbau Wärmepumpe, Speicher/Regelung, hydraulischer Abgleich. Optimierung & Einweisung: Heizkurve einstellen, Monitoring, Einbindung PV/EE-Stromtarif. Ergebnis: Ein auf das Gebäude abgestimmtes Heizsystem, das ohne Gas betrieben werden kann. Je nach System und Ausführung kann zusätzlich eine Kühlfunktion möglich sein. Jetzt die Weichen stellen – warum Timing zählt Die Förderkulisse kann sich ändern. Förderbedingungen und einzelne Boni können sich im Zeitverlauf ändern. Handwerkerkapazitäten sind begrenzt – wer früh plant, installiert zum Wunschtermin. Die Gaspreisentwicklung bleibt unsicher – wie sich Gas- und Strompreise künftig entwickeln, lässt sich nicht verlässlich vorhersagen. Jetzt Fördervorteil sichern & Angebot anfordern Rechtlicher Hinweis Förderbedingungen, Fördersätze und Voraussetzungen können sich ändern. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Bedingungen des jeweiligen Förderprogramms. Die konkrete Förderfähigkeit ist im Einzelfall zu prüfen. Bitte beachten Sie die jeweils geltenden Vorgaben der KfW zu Vertragsschluss, Antragstellung und Maßnahmenbeginn.