Pufferspeicher nehmen erzeugte Wärme auf und stellen sie zu einem späteren Zeitpunkt für Heizung oder Warmwasserbereitung zur Verfügung. Sie lassen sich mit unterschiedlichen Wärmeerzeugern kombinieren.
Pufferspeicher werden in unterschiedlichen Heizsystemen eingesetzt, um erzeugte Wärme zu speichern und bei Bedarf wieder bereitzustellen. Sie benötigen eine passende Wärmespeicher-Lösung für Ihre Bauprojekte?
Im REISSER Heiztechnik Sortiment finden Sie Pufferspeicher in allen Variationen für erneuerbare Energiequellen und Gasthermen.
So gibt es Kombispeicher, Schichtladenspeicher und einfach Standspeicher in verschiedenen Materialausführungen zum Speichern von Heizungswasser und Brauchwasser im REISSER Angebot.
Die Auswahl und Dimensionierung des Pufferspeichers beeinflussen die Betriebsweise einer Heizungsanlage. Dabei spielen unter anderem Speichervolumen, Wärmeerzeuger und verwendete Speichertechnik eine Rolle. Von klassischen Pufferspeichern – liegend, stehend, wandhängend – über Hygienespeicher bis hin zu Schichtladespeichern für Solar, Wärmepumpe und andere Wärmeerzeuger von 150 bis 1500 Litern Volumen – die Vielfalt im REISSER-Sortiment ermöglicht es, für jede Heizanlage den passenden Pufferspeicher zu finden.
Ein Pufferspeicher ist ein isolierter mit Wasser gefüllter Behälter, der als Wärmespeicher dient. Im Heizungssystem lagert er nicht benötigte Heizwärme ein und stellt sie bei Bedarf zur Verfügung. Dies geschieht entweder durch den direkten Zufluss des Heizwassers in den Behälter oder aber über Wärmetauscher, die die Wärmeenergie indirekt an das Heizwasser abgeben. Pufferspeicher ermöglichen somit eine zeitversetzte Abgabe von Wärme, was insbesondere bei erneuerbaren Energien von Vorteil ist.
Grundsätzlich werden zwei Hauptarten von den sogenannten Warmwasserspeichern unterschieden: Brauchwarmwasserspeicher, die Trinkwasser aufbewahren, und Pufferspeicher, die Heizwasser bereithalten. Im Gegensatz zu Trinkwasserspeichern sind Pufferspeicher aufgrund des geschlossenen Kreislaufs von Heizwasser für Sauerstoff undurchlässig. Dies verhindert Rostbildung, ermöglicht die kostengünstige Herstellung aus einfachem Stahl und erlaubt die Integration erneuerbarer Energien.
Im Folgenden stellen wir einige der wichtigsten Konfigurationen von Pufferspeichern vor:
Ein Kombispeicher vereint die hygienische Trinkwassererwärmung mit der Warmwasserspeicherung für das Heizsystem. Er ist in verschiedenen Volumina erhältlich, üblicherweise von 150 bis 1000 Litern. In diesem Speicher wird warmes Wasser, beispielsweise aus einer Solarthermieanlage, für beide Anwendungen zwischengespeichert, um es später zu verbrauchen. Dies ermöglicht die Überbrückung von Phasen ohne Sonneneinstrahlung, ohne dass zusätzliche Heizung erforderlich ist.
Im Vergleich zu zwei separaten Geräten bietet der Hygienespeicher den Vorteil geringerer thermischer Verluste und eines reduzierten Platzbedarfs. Moderne Hygienespeicher sind heute alle außen isoliert, wobei das Tank-im-Tank-System noch immer häufig anzutreffen ist.
Im REISSER-Sortiment führen wir neben dem Tank-im-Tank-System auch Schicht-Kombi-Speicher.
Ein Schicht-Kombi-Speicher oder Schichtladespeicher ist eine spezielle Form des Pufferspeichers, bei der Wasser abhängig von seiner Temperatur in unterschiedlichen Speicherhöhen eingelagert wird. Beim Schichtspeicher wird das Wasser, je nach Wassertemperatur in unterschiedlichen Speicherhöhen eingespeist und gespeichert.
Diese Art von Pufferspeicher wird häufig für Solarthermie-Anlagen eingesetzt oder dann, wenn mehrere, insbesondere erneuerbare, Wärmeerzeuger zum Einsatz kommen. Das wärmste Wasser befindet sich ganz oben im Speicherzylinder während darunter die kälteren Schichten gelagert sind. Das Besondere am Schichtladespeicher ist, dass sich das geschichtete Wasser nicht so leicht vermischt.
Die Einspeisung erfolgt über eine senkrechte Leitung, die sogenannte Speicherlanze, und über waagrecht austretende Zufluss-Rohre in unterschiedlichen Höhen, welches das Wasser genau dort hinlenkt, wo es hin gehört. Die Begrenzung der Fließgeschwindigkeit und eingebaute Prallplatten an den Einläufen verhindern zusätzlich die Verwirbelung von verschiedenen Wassertemperaturen.
Schichtladespeicher sind auch als Kombispeicher oder sogenannte Multi-Funktionsspeicher im Einsatz. Das heißt, dass sie für Brauchwasser und Heizungswasser gleichermaßen genutzt werden können.
Mit Hilfe eines Pufferspeichers können bei einer Wärmepumpe beispielsweise Sperr- und Stillstandszeiten überbrückt oder erzeugte Wärme zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Ein Pufferspeicher mit einem Wärmetauscher nimmt Wärme aus einer Wärmequelle auf und speichert sie. Der Wärmetauscher ermöglicht den Transfer von Wärme zwischen dem Heizungswasser im Speicher und dem Medium der Wärmequelle, zum Beispiel einer Solarthermieanlage oder einem Pelletkessel.
Pufferspeicher mit einem Wärmetauscher gibt es als Trinkwasserspeicher oder als Speicher für das Heizwasser.
Pufferspeicher mit zwei Wärmetauschern sind besonders vielseitig und ermöglichen die Anbindung an zwei unterschiedliche Wärmequellen. Dies bietet die Möglichkeit, beispielsweise eine Solarthermieanlage und eine konventionelle Heiztechnik in einer Heizanlage zu integrieren.
Die beiden Wärmetauscher ermöglichen eine getrennte Anbindung und Nutzung verschiedener Wärmequellen und damit eine flexible Wärmespeicherung. Pufferspeicher mit zwei Wärmetauschern sind oft Schicht-Pufferspeicher.
Nicht jede Heizungsanlage erfordert zwingend den Einsatz eines Pufferspeichers. Moderne Gas-Brennwertthermen und auch andere Heizanlagen können modulieren. Das heißt, sie passen ihre Leistung an den aktuellen Wärmebedarf an – auch wenn die benötigte Wärmeenergie schwankt
Je nach Heizsystem und Anlagenkonzept kann der Einsatz eines Pufferspeichers sinnvoll sein.
Insbesondere Inverter-Wärmepumpen können ihre Leistung an den aktuellen Wärmebedarf anpassen und je nach Anlagenkonzept auch ohne Pufferspeicher betrieben werden. Ein Pufferspeicher kann beispielsweise zur Überbrückung von Sperrzeiten oder zur zeitversetzten Bereitstellung erzeugter Wärme eingesetzt werden. Zur Wärmepumpenspeicher Seite
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Für Pufferspeicher können im Zusammenhang mit bestimmten Heizungsmaßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Fördermöglichkeiten bestehen. Welche Förderbedingungen gelten, richtet sich nach dem jeweiligen Förderprogramm.
Oder schauen Sie zum Thema Förderung für Heizung und Bad auf unseren Förderseiten vorbei.
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Als Handwerkspartner profitieren Sie u.a. von folgenden Services:
Ein Schichtladespeicher ist ein spezieller Pufferspeicher, bei dem Heizungswasser abhängig von seiner Temperatur in unterschiedlichen Speicherbereichen eingelagert wird. Diese Bauweise ermöglicht eine gezielte Entnahme und Zuführung von unterschiedlich temperiertem Wasser.
Dies ist insbesondere beim Einsatz verschiedener Wärmeerzeuger und Wärmeabnahmesystemen der Fall. Durch die Schichtung wird verhindert, dass sich kaltes und warmes Wasser im Speicher vermischen.
Dadurch reduzieren sich die Wärmeverluste, die normalerweise bei der Vermischung von unterschiedlich temperierten Wasserschichten auftreten würden.
Ein Kombispeicher ermöglicht die Speicherung von Wärme für Warmwasserbereitung und Raumheizung in einem einzigen Gerät. Kombispeicher sind in verschiedenen Volumina und Bauarten erhältlich.
Ihre platzsparende Bauweise ermöglicht den Einsatz in verschiedenen Heizsystemen, beispielsweise in Verbindung mit Wärmepumpen, Solarthermieanlagen oder Holzkesseln.
Die richtige Dimensionierung eines Heizungsspeichers beeinflusst unter anderem die verfügbare Wärmemenge und die Wärmeverluste des Speichers.
Ist der Speicher zu klein dimensioniert, steht möglicherweise nicht ausreichend gespeicherte Wärme zur Verfügung. Ein zu groß dimensionierter Speicher kann dagegen höhere Wärmeverluste verursachen.
Bei REISSER bieten wir eine Vielzahl von Größen an, von einfachen Pufferspeichern (500 l, 800 l, 1.000 l, 1.500 l) bis zu Trinkwasser- oder Solarspeichern mit einem oder zwei Wärmetauschern (800 l, 1.000 l). So finden Sie für jede Heizanlage das passende Speicher-Modul.
Bei der Auslegung eines Pufferspeichers sind unter anderem Wärmeerzeuger, Heizlast, Speichervolumen, Systemtemperaturen und Nutzungsprofil zu berücksichtigen. Eine passende Dimensionierung ermöglicht es, erzeugte Wärme entsprechend dem jeweiligen Bedarf zu speichern und bereitzustellen.